Therapieformen

Akupunktur und Akupressur

Das Wort Akupunktur setzt sich zusammen aus dem lateinischen Worten acus für Nadel und punctio,  das Stechen. Erste Berichte über die Akupunktur werden auf die Zeit der Shang Dynastie (16.11. Jh v. Chr.) datiert und stellen einen Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) dar.

 

In der TCM wird der Organismus als ein Ganzes betrachtet und zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Sie basiert auf der Lehre der Yin / Yang-Theorie und der Theorie der 5 Wandlungsphasen. Man geht davon aus, dass eine Erkrankung durch ein Ungleichgewicht von Yin und Yang entsteht, die Lebensenergie (Qi) kann nicht mehr ungestört fließen und es entstehen Krankheiten.

 

Die Akupunktur wurde entwickelt aus der Erkenntnis heraus, dass Schmerz durch Druck gelindert werden kann. Nach einer ausführlichen Anamnese werden durch Einbohren feiner Nadeln in genau definierte Punkte (Akupunkturpunkte) auf der Körperoberfläche stimuliert, um das  Gleichgewicht der Energien wieder ins Lot zu bringen. Diese Punkte liegen auf Meridianen (Leitbahnen), welche sich über den gesamten Körper erstrecken.

 

Eine weitere Form der Akupunktur ist die Laserakupunktur. Hier werden die Akupunkturpunkte statt Nadeln mit Laserstrahlen stimuliert. Bei der Moxibustion erfolgt die Stimulation durch Wärme.

 

Die Akupressur ist ebenfalls ein Teilgebiet der TCM. Hier kann durch stumpfen Druck auf die Akupunkturpunkte Einfluss auf Schmerzen und Körperfunktionen genommen werden.

 

Anwendungsgebiete:

 

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Erkrankungen des Magen- und Darm-Trakts
  • Atemwegserkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Stärkung des Immunsystems

und vieles mehr

 

Hinweis im Sinne des § 3 HWG:

Bei der hier vorgestellten Methode sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich-schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind.